Warum bin ich nicht gut in der Schule? Ich helfe dir!

Warum bin ich nicht gut in der Schule? Ich helfe dir!

Warum bin ich nicht gut in der Schule? Ich helfe dir!

Erst einmal freue ich mich unheimlich, dass du nach einer Lösung suchst, denn damit ist dein „Problem“, dass du womöglich hast, schon fast gelöst.
Der erste Punkt, den ich für dich auf jeden Fall im Vorhinein aus dem Weg räumen will, ist der: du bist unten keinen Umständen – dafür lege ich meine Hand ins Feuer – zu dumm. Wenn du jetzt denkst „Ach, das sagt er nur so“. Vertrau mir, du bist nicht zu dumm.

Der erste Schritt

Der erste Schritt zu Besserung ist schon erledigt. Dieser war, dass du merkst, dass du nicht gut in der Schule bist oder zumindest nicht so gut, wie du es gerne sein würdest. Glückwunsch! Fühlt sich doch echt gut an, wenn man den ersten Schritt schon erledigt hat, oder?

Jetzt stell sich die Frage nach den Gründen, warum du nicht gut in der Schule bist. Das kann bei jedem unterschiedlich sein und hier gibt es kein Patentrezept. Bei vielen liegt es daran, dass sie einfach nicht wirklich gerne zur Schule gehen und dementsprechend auch keine guten Leistungen hervorbringen. Das ist auch ganz natürlich und hat nichts mit Faulheit oder dergleichen zu tun. Doch gibt es auch zahlreiche Schüler, die gerne zur Schule gehen.

Warum gehst du zur Schule?

Wenn du also nicht gerne zur Schule gehen solltest, dann musst du dich fragen, warum das so ist. Denk ein paar Minuten darüber nach, warum du nicht gerne zur Schule gehst und was dich stört. Sind es zum Beispiel deine Mitschüler, deine Lehrer oder interessiert dich der Inhalt im Unterricht schlichtweg nicht? Die Lösung diesbezüglich zu finden ist, dass du dein warum findest. Dazu habe ich auch schon etwas im ersten Beitrag geschrieben.

Denn, wenn du weißt, warum du zur Schule gehst und was du dafür zurück bekommst, dann wird sich ohne große Anstrengung vieles für dich ändern. Die Frage ist, wie du dein warum findest, denn, das ist gar nicht so einfach und es kann sich zwischenzeitlich auch ändern, Hauptsache du weißt immer, was es ist. Bei Einigen mag es schnell gehen, bei Anderen wiederum dauert es sehr lange und sie sind sich nicht wirklich sicher, was es ist oder was es sein könnte.

Bei mir war es so, dass ich unbedingt einen Einserschnitt erreichen wollte, um für ein Jurastudium zugelassen zu werden. Zu Anfang war ich mir ebenfalls nicht sicher, ob ich wirklich Jura oder nicht doch BWL studieren möchte, aber der Weg dahin war derselbe, ein gutes Zeugnis musste her. Nach ein paar Wochen entschied ich mich immer mehr für Jura und diese Entscheidung kam von ganz alleine. Ich musste nur die Augen offen halten und mich ständig fragen, was ich wirklich will. Und das war Jura zu studieren.

Wie es bei mir war

Als ich wusste, warum ich einen Einserschnitt wollte und was die Folgen sind, die daraus entstehen, musste ich mich nicht motivieren. Ich fragte mich auch nie, warum ich zur Schule gehe oder warum ich nicht gut genug war, warum der Lehrer so ist, wie er ist oder warum wir so viele Hausaufgaben machen müssen. Das alles gab es nicht mehr, es war wie weggeblasen. Ich erledigte alles, was nötig war, um mein Ziel zu erreichen, Punkt. Wenn ich mit der Note, die ich bekam, nicht zufrieden war, dann gab ich niemandem die Schuld, außer mir. Ich sagte mir „Beim nächstes Mal wird noch mehr gelernt“ und sprach danach mit meinem Lehrer, was ich besser machen kann.

Jemand, der nicht weiß, warum er zur Schule geht, der tut so etwas nicht. Weshalb auch, denn es gibt für ihn keinen Grund dazu. Aus eigenem Antrieb heraus würde er nicht seinen Lehrer fragen, was er denn genau falsch macht und wie er sich verbessern könnte. Dafür ist sein warum nicht stark genug.

Ich sprach ständig mit meinen Lehrern. Viele Mitschüler nennen so etwas dann „einschleimen“, aber das war mir egal. Natürlich wollte ich, dass meine Lehrer mich mögen, denn davon profitiere ich, aber in erster Linie ging es darum, dass ich mich verbessere. Und noch etwas, das vermutlich nur die wenigsten wissen: eure Lehrer freuen sich unheimlich, wenn ihr ihnen Fragen stellt und sie euch helfen können.

Manchmal zeigt es sich stärker, manchmal weniger, aber alle empfinden dadurch Anerkennung. Und wenn ihr dies öfter tut, werden sich eure Lehrer daran erinnern, wenn sie euch im Unterricht sehen und euch gleich positiver einschätzen, weil sie wissen, dass ihr interessiert seid und euch engagiert. Ihr gebt ihnen dadurch ein Art Handlungsaufforderung, um euch deutlicher wahrzunehmen.

Ein Beispiel

Was glaubst du, wie viele Wohnwagen du wohl in letzter Zeit auf der Straße gesehen hast? Nicht besonders viele, oder? Ein paar wirst du wahrscheinlich mal gesehen haben, aber deine Erinnerung daran ist sehr fade. Wenn ich dir jetzt sage, dass du jeden Wohnwagen zählen sollst, den du auf der Straße siehst, dann wirst du ständig welche sehen. Einfach, weil ich dir davon erzählt habe und du unbewusst die Augen offen hältst, ob irgendwo ein Wohnwagen zu sehen ist. Wenn du dich zu uns Ehrgeizlingen zählen willst und nach der Stunde einmal mit einem deiner Lehrer sprichst, dann gib darauf Acht.

Doch, das alles hilft dir nicht, wenn du nicht weißt, warum du tust, was du tust. Es führt demnach alles auf dein warum zurück. Erst dann wirst du richtig gut werden und wenn du erst einmal in dieser Phase bist, dann wirst du nicht mehr in deine alten Gewohnheiten zurückkehren wollen. Es ändern sich nicht nur deine Noten, es wird sich alles ändern und zwar zum Guten.

Was sich für dich ändern wird

Deine Eltern werden stolz auf dich sein, weil du dir so viel Mühe gibst, du wirst Anerkennung von deinen Lehrern bekommen und du wirst mehr Möglichkeiten haben dein Leben zu gestalten. Wenn deine Mitschüler anfange dich als „Streber“ oder dergleichen zu bezeichnen, dann bist du schon auf einem guten Weg. Das sagen sie nämlich nur, wenn du besser bist, als sie es sind. Nimm das nicht als Kritik auf, du lässt sie durch deine guten Leistungen und dein Engagement nur automatisch schlechter aussehen.

Auch aus diesem Grund habe ich für uns Ehrgeizlinge eine Facebook Gruppe gegründet, wo man sich gegenseitig helfen und unterstützen kann. Den Link zu unserer Gruppe findest du hier.

In der Schule empfehle ich dir ebenfalls nur mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten. Ich weiß, dass das nicht ganz einfach ist, aber gerade zu Anfang ist es wichtig, dass dich die, die keine Lust haben, nicht ihre Laune hineinziehen. Doch ein Eintritt in unserer Facebook Gruppe ist schon ein guter Anfang. Wir werden dich nicht runterziehen, ganz im Gegenteil. Versprochen.

Wie sind deine Erfahrungen?

Ich hoffe, dass du etwas aus diesem Beitrag mitnehmen konntest und du das, was dir gefiel, auch umsetzt. Nur zu wissen, was du im besten Fall tun sollst, hilft dir nicht. Du musst es auch wirklich tun!

Hast du selbst auch Tipps? Wie hast du dein warum gefunden? Teile deine Erfahrungen doch gerne in den Kommentaren oder schreibe mir eine Email 🙂 Ich antworte auf jede Nachricht!



Schreibe einen Kommentar